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Bluetooth Mobbing13 April 2005
In Großbritannien werden mobile und drahtlose Technologien vermehrt in Schulen und Gemeinden eingesetzt. Manchmal werden jedoch die Lehr- und Lernvorteile dieser Technologien von Risiken, wie zum Beispiel mobilem Mobbing, überschattet. |
Virtueller sozialer Kontakt ist äußerst wichtig und für Jugendliche auch erstrebenswert, um die Kommunikation mit Gleichaltrigen über die Alltagsschauplätze hinweg auszudehnen. Eine Gruppe Jugendlicher hielt im Rahmen der Safer Internet Day Konferenz in diesem Jahr einen Vortrag darüber, wie die Euphorie über die neuen, drahtlosen Technologien von neuen Mobbing- und Belästigungsformen gedämpft wird.
Jonathan, 15, sagte: “Es ist unglaublich wie schnell man Fotos in der ganzen Schule versenden kann."
In Großbritannien gab bereits Berichte von Schulprügeleien, die per Video im ganzen Gebäude veröffentlicht wurden. Darüber hinaus können Fotos und Videos, die mit einem Mobiltelefon aufgenommen werden, problemlos mit Hilfe eines PCs manipuliert werden. Diese veränderten Fotos werden anschließend wieder auf das Telefon geladen und über ein Bluetooth Netzwerk oder über das Internet veröffentlicht.
Es ist verständlich, dass es Jugendlichen gefällt, Freunden Fotos zu senden. Benutzer von Bluetooth-unterstützten Geräten sind "bluejacking" gefährdet, wenn sie nicht die geeigneten Sicherheitsmechanismen aktivieren. Bluejacking bedeutet, dass sich andere Bluetooth-Benutzer anonym Zugriff auf ein Mobiltelefon verschaffen und dort Dateien ansehen oder beleidigende Nachrichten versenden können.
Im Moment müssen Mobilbetreiber permanent ihre Praxisvereinbarungen für neue Arten von Inhalten auf Mobiltelefonen kontrollieren. Auch Schulen müssen die Gefahr erkennen und vorbeugende Maßnahmen gegen die neuen Formen des Mobbing und der Belästigung ergreifen.
| Autor: |
Emma Tweedie, Cyberspace Research Unit, University of Central Lancashire (UK) |
| veröffentlicht: |
Thursday, 14 Apr 2005 |
| Letzte Änderung: |
Friday, 10 Jun 2005 |
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